Wie bleibe ich oder wie werde ich gesund?

Gibt es eine wirksame Methode aus eigener Kraft gesund zu werden oder zu bleiben?  Diese Frage beschäftigt mich seit meinem Schlaganfall Anfang dieses Jahres wieder stärker.

Mit einem Schlag war alles anders. Als religiöser Mensch — d.h. einer, der sich in Gottes Händen weiß — nehme ich eine Krankheit nicht als bloße Betriebs- oder Funktionsstörung eines Körperteils wahr, sondern frage ich mich, warum gerade mir gerade jetzt gerade diese Krankheit zustößt. Was vermeide ich, dem ich nach meiner inneren Stimme nicht ausweichen sollte? Was will mir dieser Schlaganfall mit seinen Folgen sagen?

Ich meine, Krankheit ist keine verdiente oder unverdiente Strafe für irgendeine Gebotsübertretung, d.h. für eine Schuld. Sich Gott nur als den strafenden vorzustellen, ist tote Religion, in der die bloße Einhaltung von Geboten an die Stelle eines tiefen Vertrauens in den Sinn des Lebens getreten ist. Gibt Gott in der Krankheit unserer inneren Stimme mehr Nachdruck, als wir wahrhaben wollen?

Hilfe zu diesem Thema fand ich bei Clemens Kuby: Vorallem sein Selbstheilungs-Navigator, mit 64 Karten gesund aus eigener Kraft, Kösel-Verlag, München, und sein Buch Heilung – das Wunder in uns, ebenfalls bei Kösel-Verlag, München.

Bis zum nächsten Mal
Oswald Heissenberger

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